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Schmerzen lassen sich weglachen

Oxford-Studie: Lachen, vor allem in Gruppen, könnte Endorphine freisetzen und die Reizschwelle für Schmerzen erhöhen

Lachen ist gesund, Lachen in der Gruppe ist gesünder. Auf diese Formel lässt sich die neueste wissenschaftliche Erkenntnis aus Oxford bringen. Gemeinsames Gelächter fördert nicht nur den sozialen Zusammen- halt, es hebt auch die Schmerzgrenze und kann möglicherwesie sogar vor Schmerzen schützen. Das Lachen, vor allem in Gruppen, könnte Endorphine freisetzen und die Reizschwelle erhöhen.

Der britische Anthropologe Robin Dunbar von der University of Oxford hat es nun gezeigt und vermutet dahinter körpereigene Opoide.

Die Teilnehmer der Versuchsreihe mussten sich entweder ein lustiges Video oder eine faktenreiche Dokumentation anschauen, schreiben die Forscher im Fachblatt “Proceedings of the Royal Society B”. In Tests habe ausgiebiges Lachen die Reizschwelle gegenüber physischem Schmerz erhöht, zum Beispiel wenn eine Manschette zur Blutdruckmessung am Oberarm immer stärker aufgepumpt wurde. Diesen Effekt konnten die Experten bei Zuschauern ernster Vorführungen nicht feststellen, berichtet die Ärztezeitung. Dies sei am besten mit der Aktivität von Endorphinen zu erklären.

Lachen aktiviert das Endomorphin-System

“Wir vermuten, dass die körperliche Aktion beim Lachen die Aktivierung des Endorphin-Systems in Gang setzt”, schreiben die Wissenschaftler. Endorphine, mitunter auch als Glückshormone bezeichnet, sollen eine wichtige Rolle bei der Schmerzverarbeitung spielen und dem Organismus bei der Bewältigung von physischem und psychischem Stress helfen. Bisher wurde dieses Phänomen vor allem mit großer physischer Anstrengung, wie Laufen, in Verbindung gebracht.

Die Forscher gehen davon aus, dass das für das menschliche Lachen typische anhaltende Ausatmen ohne Luft zu holen einen ermüdenden Effekt hat, der schließlich zur Ausschüttung der Endorphine führt. Dieser Effekt wurde nach Angaben der Experten noch verstärkt, wenn sich die Versuchspersonen die lustigen Videos nicht allein, sondern in Gruppen ansahen. Die Ergebnisse zeigen, dass dann die Reizschwelle gegenüber Schmerz sogar noch höher lag.

Schon der griechische Philosoph Aristoteles hatte behauptet, Menschen seien „die einzigen Geschöpfe“, die lachen.  Der Evolutionsforscher Charles Darwin stellte im 19. Jahrhundert fest, dass auch Schimpansen „zu kichernden oder lachenden Lauten tendieren“, vor allem, wenn sie jung sind und gekitzelt werden. Robert Provine  von der University of Maryland, der fast im Alleingang das Phänomen des Lachens erkundet, hat festgestellt, dass in Gruppen 30-mal so viel gelacht wird, wie alleine. Und das Lachen steckt an – das weiß ja jede Thekenrunde.  Provine vermutet, dass die Stärkung des sozialen Bezugs hinter dem Lachen steht: Wer mitlacht, ist zumindest in diesem Moment nicht in Gefahr.

Foto: Scott Giessler, www.fotolia.de

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Fitness-Training fürs Gesicht

Neues Buch verspricht glatte Haut ohne Botox und Skalpell

Schluss mit Zornesfalten, Tränensäcken und Doppelkinn: Das Fitness-Training fürs Gesicht von Heike Höfler sorgt mit viel Spaß und wenig Aufwand für einen frischen Teint und eine glatte Haut. Der gleichnamige Ratgeber aus dem TRIAS Verlag umfasst 100 wirksame Übungen für jede Gesichtspartie. Eine kostengünstige Schönheitskur, die – bis auf mögliche Lachfalten – sicher ohne Nebenwirkungen bleibt.

Über fünfzig Muskeln sind im Gesicht- und Halsbereich für unsere Mimik zuständig. Da viele dieser kleinen Muskeln im täglichen Leben kaum benutzt werden, verkümmern sie und die Haut darüber erschlafft. Bereits fünf bis zehn Minuten Gesichtsgymnastik täglich regt die Bildung von Kollagen und Elastin an. Die beiden Proteine verleihen der Haut Spannkraft und die Gesichtsmuskeln bleiben beweglicher.

Gesichtstraining wird zum Kinderspiel

„Gesichtsgymnastik wirkt auf die jugendliche wie die ältere Haut auf vielfältige Weise: Sie verbessert die Durchblutung und den Lymphfluss, beseitigt Abfallstoffe und bewirkt einen frischen Teint”, erklärt Heike Höfler. Dabei kann das Übungsprogramm nach den individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden. „Empfehlenswert sind fünf bis acht Übungen zu verschiedenen Gesichtspartien, wobei Sie jede Übung zehn- bis 20-mal wiederholen sollten“, so Höfler.

Durch die detaillierte Bebilderung der Übungen und die anatomischen Zeichnungen der angesprochenen Muskelpartien wird das Gesichtstraining zum Kinderspiel. Zusätzlich gibt Heike Höfler Tipps, welche Ernährung der Haut gut tut und mit welchen natürlichen Mitteln sie optimal gepflegt wird.

Die Autorin:
Heike Höfler ist Sport- und Gymnastiklehrerin. Sie lebt in Trossingen und gibt freiberuflich Gymnastik-, Entspannungs- und Atemkurse. Bei TRIAS ist von ihr außerdem „Entspannungstraining für Kiefer, Nacken und Schulter“ erschienen.

Hier können Sie das Buch auch direkt bestellen:

Wespenalarm- So schützen Sie sich wirkungsvoll!

50 Prozent mehr Wespen in diesem Sommer. Zehn gesunde Tipps gegen die Plagegeister

Jetzt schwirren sie wieder. Wild gewordene Wespen vermiesen uns den Frühstückstisch im Freien, die Limo im Schwimmbad und den Kuchen im Café. Sie sind überall dort, wo es Süßes gibt. Auf den nassen Sommer folgt eine Mücken- und Wespenplage.30 Prozent mehr Wespen als im Vorjahr entfernen die Experten des Deutschen Schädlingsbekämpferverbandes.

Bis zu 50 Prozent mehr Wespen als üblich soll es diesen Sommer geben, so der Naturschutzbund Hessen.Die schwarz-gelben Plagegeister sind bei ihrer Nahrungssuche nicht nur lästig, sondern können für manchen Allergiker gefährlich werden. Außerdem sind Wespen Aasfresser und können somit auch Krankheiten übertragen. Diesen Sommer sieht man sie häufiger als sonst, was nicht nur am idealen Klima für die Tiere liegt, sondern auch daran, dass es dieses Jahr viel weniger Hornissen gibt. Für die natürlichen Feinde der Wespe war das Klima in diesem Jahr nämlich weniger optimal. Und es soll noch schlimmer kommen.

Parüm und ähnliche Düfte ziehen Wespen an

Das Summen der unbeliebten Insekten wird uns also in den kommenden Wochen ständig begleiten. Im August sind die Arbeiterinnen vermehrt unterwegs, um Nahrung für die Brut zu suchen, die in den nächsten Wochen nach und nach schlüpfen wird. Die Wespen-Nester lösen sich dann langsam auf, die Königinnen sterben und die Wespen werden dann erst richtig lästig. Auf sich selbst gestellt, schwärmen die Tiere aus, um Nahrung zu suchen bis der erste Frost dem Wespenspuk ein Ende macht.

Nur zwei der acht heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch bzw. Wurst, nämlich die Deutsche Wespe und die  Gemeine Wespe. Alle anderen, etwa Feldwespen — zu erkennen unter anderem an den rotbraun überhauchten Flügeln und den orangen Fühlern — sind ausgesprochen friedlich. Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung.

Zum Glück gibt es eine Reihe von natürlichen Möglichkeiten, die Insekten fern zu halten – und falls Sie doch zugestochen haben, die Schmerzen zu lindern.

Die zehn besten gesunden Tipps gegen die Wespenplage:


Die zehn besten gesunden Tipps gegen die Wespenplage:

  • Um aufdringliche Wespen nicht anzulocken, ist es sinnvoll, Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nach dem Essen sollte gerade kleineren Kindern der Mund abgewischt werden.
  • Wespen stechen, sobald sie sich bedroht fühlen. Heftige Bewegungen und wedeln sollte man tunlichst vermeiden.
  • Auch das Wegpusten der Tiere ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal.
  • Nie direkt aus der Flasche trinken, weil man es nicht sieht, wenn eine Wespe hinein geflogen ist. Am besten Getränke mit dem Strohhalm trinken. Aber Vorsicht, manchmal können sogar hier Wespen mit durchkommen.
  • Hilfreich ist eine Ablenkfütterung: Ein kleines Obstkörbchen mit überreifen Bananen und Trauben, Nektarinen, Birnen lässt die Tierchen anderswo futtern.
  • Zitronenscheiben in eine getrocknete Nelke gesteckt, ist Großmutters Geheimrezept.
  • Ein feuerfester Untersatz mit glimmendem Kaffeepulver wirkt Wunder! Oder in ein Gefäß Kaffeebohnen geben und ein Teelicht reinstellen und anzünden.
  • Italiener stellen einen Topf mit Basilikum auf, dessen Duft die Plagegeisetr fernhält.
  • Eine kleine Schale mit Kupfergeld auf den Tisch stellen.
  • Die Schülerinnen Maike Sieler und Henrike Weidemann fanden bei einem Experiment für „Jugend forscht” heraus, dass sich neben überreifen Weintrauben auch verdünnter Honig als effektiv gegen Wespen erwies. Unverdünnte Marmelade oder reiner Honig wirkten als Ablenkung weniger gut. Sie machen die Tiere aggressiv und lockten auch noch Bienen an.

Lieber nicht: Mit süßem Saft oder Bier gefüllte Wespenfallen aufstellen. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert.

Erste Hilfe bei einem Wespenstich:


Erste Hilfe bei einem Wespenstich:

  • Hilfreich ist ein Stück Würfelzucker, der das Gift aus der Wunde zieht. Anschließend mit zwiebelsaft einreiben.
  • Wenn ein Kind gestochen wurde, versuchen Sie vor allem Ruhe zu bewahren, damit zum Schmerz und zum Schrecken nicht auch noch die Angst kommt.
  • Empfehlenswert ist es, den Stich nicht zu kühlen, sondern zu erwärmen – und zwar so so heiß es geht. Beispielsweise mit dem Föhn oder einem heißen Waschlappen. Das Fremdeiweiß, das von der Wespe in den Körper kommt, wird dadurch zerstört, der Schmerz hört auf.
  • Schmerzlindernd wirkt eine antiallergische Salbe wie Fenistil Hydrocort Creme.
  • Schwillt der Stich extrem an, oder befindet er sich an den Augen, im Mundraum oder sogar im Rachen, muss man natürlich sofort einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt für Schockreaktionen wie schneller Puls, Schwindel oder Atemnot.

Bild: Uschi Dreiucker, www.pixelio.de

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November 27th, 2009 |

Nervenschmerzen erkennen und behandeln

Rund 3,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Nerven-schmerzen. Bis ihnen wirklich geholfen wird, vergehen oft Jahre. Damit das Leiden schneller erkannt und behandelt wird, soll jetzt eine Kampagne bessere Aufklärung schaffen

Die sogenannten neuropathischen Schmerzen haben viele Gesichter: Es kann ein brennender Dauerschmerz auftreten oder es stellen sich einschießende Schmerzattacken ein. Auch das Gefühl von tausend Stichen auf der Haut macht vielen Betroffenen das Leben schwer. Oft sind es mehrere Faktoren, die zu Nervenschmerzen führen, darunter beispielsweise eine zu hohe Konzentration von Zuckerverbindungen im Blut.

Verletzungen, Viren oder Durchblutungsstörungen kommen ebenfalls als Ursachen in Betracht.

 

Verletzungen, Viren oder Durchblutungsstörungen kommen ebenfalls als Ursachen in Betracht.Viele Betroffene haben etwas gemeinsam: Sie halten die Schmerzen meist lange aus und therapieren sich vor einem Arztbesuch zunächst selbst mit Schmerzmitteln aus der Apotheke. Ohne es zu wollen, verschleppen sie die Erkrankung und der Leidensweg wird länger. Durchschnittlich suchen Patienten acht verschiedene Ärzte über einen Zeitraum von zehn Jahren auf, bis ihnen tatsächlich geholfen werden kann, berichtet die Deutsche Schmerzliga.Die Organisation setzt sich seit fast 20 Jahren für die Belange der Betroffenen ein und hat jetzt eine Kampagne (”Neuropathic Pain Symptom Awareness Campaign”) ins Leben gerufen. Zusammen mit bundesweiten Patientenforen soll über die Erkrankung informiert werden. “Es hat sich schon oft gezeigt, dass der informierte Patient wichtige Impulse gibt, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern”, sagt Harry Kletzko, Vizepräsident der Organisation.

Wenn der Patient seine Schmerzen genau kennt und sie dem Arzt beschreiben kann, ist für diesen die Diagnosestellung einfacher. Herkömmliche Schmerzmittel kommen bei der Therapie meist nicht zum Einsatz. Neben Opioiden haben sich bestimmte Antiepileptika und Antidepressiva bewährt. Außerdem können weitere Behandlungsmethoden wie die elektrische Nervenstimulation (TENS) oder Kälte-/Wärmetherapie sinnvoll sein (www.schmerzliga.de).

“Chronische Schmerzen können auch mental gelöst werde”, so Ina Hullmann, Psychologin des Gesundheitsbegleiters mentalnews.com. Das Unternehmen mentalnews.com hat praktische mentale
Übungen entwickelt, um Schmerzen schnell, zuverlässig und
langfristig zu lösen. Diese Übungen werden zusammen mit
einer Themeneinführung und einer praktischen Anleitung als
Hörbuch auf CD’s für Kliniken und Schmerzpatienten produziert.
Sie können aber auch im Gesundheitsshop von mentalnews.com direkt heruntergeladen werden. Die Inhalte sind mit einer
speziellen Entspannungsmusik hinterlegt, die einen tiefen,
angenehmen Entspannungszustand auslöst. In diesem so
genannten Alpha-Zustand (Gehirnwellenmuster in einer bestimmten
Frequenz) kann der Hörer mit Hilfe seines eigenen
Unterbewusstseins (Körperintelligenz) und seinen Ressourcen
an der Schmerzsymptomatik arbeiten und sogar die psychosomatische Ursache für die
Schmerzen verstehen lernen. Oftmals liegen einer chronischen Schmerzsymptomatik emotionaler
Stress oder verdrängte seelische Verletzungen zugrunde. Der Schmerz will in vielen
Fällen auf diese verdrängten Missstände aufmerksam machen. Der Patient ändert im Laufe der
Behandlung seine Einstellung zum Schmerz – dem Warnsystem des Körpers – und erlebt seine
Gesamtproblematik leichter und lösungsorientierter als zuvor.

Foto: Fred Goldstein, www.fotolia.de

NEU IM SHOP

Faire Kaffeepause für eine bessere Welt

Am Freitag startet bundesweit die „Faire Woche“, auch in München: Der neue Fair Trade Shop in den Stachus-Passagen lädt zur „fairen“ Kaffeepause und exotischen Genuss-Reise

Mit einer kostenlosen Tasse fair gehandeltem Kaffee lädt Münchens erster Fair Trade Shop am Freitag, 30. September, zu einer Kaffeepause der besonderen Art: 500.000 Tassen müssen bundesweit getrunken werden, um den Weltrekord im „fairen“ Kaffeetrinken zu knacken.

Schmerzen lassen sich weglachen

Oxford-Studie: Lachen, vor allem in Gruppen, könnte Endorphine freisetzen und die Reizschwelle für Schmerzen erhöhen

Lachen ist gesund, Lachen in der Gruppe ist gesünder. Auf diese Formel lässt sich die neueste wissenschaftliche Erkenntnis aus Oxford bringen. Gemeinsames Gelächter fördert nicht nur den sozialen Zusammen- halt, es hebt auch die Schmerzgrenze und kann möglicherwesie sogar vor Schmerzen schützen. Das Lachen, vor allem in Gruppen, könnte Endorphine freisetzen und die Reizschwelle erhöhen.

Der britische Anthropologe Robin Dunbar von der University of Oxford hat es nun gezeigt und vermutet dahinter körpereigene Opoide.

Die Teilnehmer der Versuchsreihe mussten sich entweder ein lustiges Video oder eine faktenreiche Dokumentation anschauen, schreiben die Forscher im Fachblatt “Proceedings of the Royal Society B”. In Tests habe ausgiebiges Lachen die Reizschwelle gegenüber physischem Schmerz erhöht, zum Beispiel wenn eine Manschette zur Blutdruckmessung am Oberarm immer stärker aufgepumpt wurde. Diesen Effekt konnten die Experten bei Zuschauern ernster Vorführungen nicht feststellen, berichtet die Ärztezeitung. Dies sei am besten mit der Aktivität von Endorphinen zu erklären.

Lachen aktiviert das Endomorphin-System

“Wir vermuten, dass die körperliche Aktion beim Lachen die Aktivierung des Endorphin-Systems in Gang setzt”, schreiben die Wissenschaftler. Endorphine, mitunter auch als Glückshormone bezeichnet, sollen eine wichtige Rolle bei der Schmerzverarbeitung spielen und dem Organismus bei der Bewältigung von physischem und psychischem Stress helfen. Bisher wurde dieses Phänomen vor allem mit großer physischer Anstrengung, wie Laufen, in Verbindung gebracht.

Die Forscher gehen davon aus, dass das für das menschliche Lachen typische anhaltende Ausatmen ohne Luft zu holen einen ermüdenden Effekt hat, der schließlich zur Ausschüttung der Endorphine führt. Dieser Effekt wurde nach Angaben der Experten noch verstärkt, wenn sich die Versuchspersonen die lustigen Videos nicht allein, sondern in Gruppen ansahen. Die Ergebnisse zeigen, dass dann die Reizschwelle gegenüber Schmerz sogar noch höher lag.

Schon der griechische Philosoph Aristoteles hatte behauptet, Menschen seien „die einzigen Geschöpfe“, die lachen.  Der Evolutionsforscher Charles Darwin stellte im 19. Jahrhundert fest, dass auch Schimpansen „zu kichernden oder lachenden Lauten tendieren“, vor allem, wenn sie jung sind und gekitzelt werden. Robert Provine  von der University of Maryland, der fast im Alleingang das Phänomen des Lachens erkundet, hat festgestellt, dass in Gruppen 30-mal so viel gelacht wird, wie alleine. Und das Lachen steckt an – das weiß ja jede Thekenrunde.  Provine vermutet, dass die Stärkung des sozialen Bezugs hinter dem Lachen steht: Wer mitlacht, ist zumindest in diesem Moment nicht in Gefahr.

Foto: Scott Giessler, www.fotolia.de

Bitte beachten Sie auch die Literaturempfehlungen der mentalnews.com-Redaktion. Für weitere Informationen
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Fitness-Training fürs Gesicht

Neues Buch verspricht glatte Haut ohne Botox und Skalpell

Schluss mit Zornesfalten, Tränensäcken und Doppelkinn: Das Fitness-Training fürs Gesicht von Heike Höfler sorgt mit viel Spaß und wenig Aufwand für einen frischen Teint und eine glatte Haut. Der gleichnamige Ratgeber aus dem TRIAS Verlag umfasst 100 wirksame Übungen für jede Gesichtspartie. Eine kostengünstige Schönheitskur, die – bis auf mögliche Lachfalten – sicher ohne Nebenwirkungen bleibt.

Über fünfzig Muskeln sind im Gesicht- und Halsbereich für unsere Mimik zuständig. Da viele dieser kleinen Muskeln im täglichen Leben kaum benutzt werden, verkümmern sie und die Haut darüber erschlafft. Bereits fünf bis zehn Minuten Gesichtsgymnastik täglich regt die Bildung von Kollagen und Elastin an. Die beiden Proteine verleihen der Haut Spannkraft und die Gesichtsmuskeln bleiben beweglicher.

Gesichtstraining wird zum Kinderspiel

„Gesichtsgymnastik wirkt auf die jugendliche wie die ältere Haut auf vielfältige Weise: Sie verbessert die Durchblutung und den Lymphfluss, beseitigt Abfallstoffe und bewirkt einen frischen Teint”, erklärt Heike Höfler. Dabei kann das Übungsprogramm nach den individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden. „Empfehlenswert sind fünf bis acht Übungen zu verschiedenen Gesichtspartien, wobei Sie jede Übung zehn- bis 20-mal wiederholen sollten“, so Höfler.

Durch die detaillierte Bebilderung der Übungen und die anatomischen Zeichnungen der angesprochenen Muskelpartien wird das Gesichtstraining zum Kinderspiel. Zusätzlich gibt Heike Höfler Tipps, welche Ernährung der Haut gut tut und mit welchen natürlichen Mitteln sie optimal gepflegt wird.

Die Autorin:
Heike Höfler ist Sport- und Gymnastiklehrerin. Sie lebt in Trossingen und gibt freiberuflich Gymnastik-, Entspannungs- und Atemkurse. Bei TRIAS ist von ihr außerdem „Entspannungstraining für Kiefer, Nacken und Schulter“ erschienen.

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Wespenalarm- So schützen Sie sich wirkungsvoll!

50 Prozent mehr Wespen in diesem Sommer. Zehn gesunde Tipps gegen die Plagegeister

Jetzt schwirren sie wieder. Wild gewordene Wespen vermiesen uns den Frühstückstisch im Freien, die Limo im Schwimmbad und den Kuchen im Café. Sie sind überall dort, wo es Süßes gibt. Auf den nassen Sommer folgt eine Mücken- und Wespenplage.30 Prozent mehr Wespen als im Vorjahr entfernen die Experten des Deutschen Schädlingsbekämpferverbandes.

Bis zu 50 Prozent mehr Wespen als üblich soll es diesen Sommer geben, so der Naturschutzbund Hessen.Die schwarz-gelben Plagegeister sind bei ihrer Nahrungssuche nicht nur lästig, sondern können für manchen Allergiker gefährlich werden. Außerdem sind Wespen Aasfresser und können somit auch Krankheiten übertragen. Diesen Sommer sieht man sie häufiger als sonst, was nicht nur am idealen Klima für die Tiere liegt, sondern auch daran, dass es dieses Jahr viel weniger Hornissen gibt. Für die natürlichen Feinde der Wespe war das Klima in diesem Jahr nämlich weniger optimal. Und es soll noch schlimmer kommen.

Parüm und ähnliche Düfte ziehen Wespen an

Das Summen der unbeliebten Insekten wird uns also in den kommenden Wochen ständig begleiten. Im August sind die Arbeiterinnen vermehrt unterwegs, um Nahrung für die Brut zu suchen, die in den nächsten Wochen nach und nach schlüpfen wird. Die Wespen-Nester lösen sich dann langsam auf, die Königinnen sterben und die Wespen werden dann erst richtig lästig. Auf sich selbst gestellt, schwärmen die Tiere aus, um Nahrung zu suchen bis der erste Frost dem Wespenspuk ein Ende macht.

Nur zwei der acht heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch bzw. Wurst, nämlich die Deutsche Wespe und die  Gemeine Wespe. Alle anderen, etwa Feldwespen — zu erkennen unter anderem an den rotbraun überhauchten Flügeln und den orangen Fühlern — sind ausgesprochen friedlich. Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung.

Zum Glück gibt es eine Reihe von natürlichen Möglichkeiten, die Insekten fern zu halten – und falls Sie doch zugestochen haben, die Schmerzen zu lindern.

Die zehn besten gesunden Tipps gegen die Wespenplage:


Die zehn besten gesunden Tipps gegen die Wespenplage:

  • Um aufdringliche Wespen nicht anzulocken, ist es sinnvoll, Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nach dem Essen sollte gerade kleineren Kindern der Mund abgewischt werden.
  • Wespen stechen, sobald sie sich bedroht fühlen. Heftige Bewegungen und wedeln sollte man tunlichst vermeiden.
  • Auch das Wegpusten der Tiere ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal.
  • Nie direkt aus der Flasche trinken, weil man es nicht sieht, wenn eine Wespe hinein geflogen ist. Am besten Getränke mit dem Strohhalm trinken. Aber Vorsicht, manchmal können sogar hier Wespen mit durchkommen.
  • Hilfreich ist eine Ablenkfütterung: Ein kleines Obstkörbchen mit überreifen Bananen und Trauben, Nektarinen, Birnen lässt die Tierchen anderswo futtern.
  • Zitronenscheiben in eine getrocknete Nelke gesteckt, ist Großmutters Geheimrezept.
  • Ein feuerfester Untersatz mit glimmendem Kaffeepulver wirkt Wunder! Oder in ein Gefäß Kaffeebohnen geben und ein Teelicht reinstellen und anzünden.
  • Italiener stellen einen Topf mit Basilikum auf, dessen Duft die Plagegeisetr fernhält.
  • Eine kleine Schale mit Kupfergeld auf den Tisch stellen.
  • Die Schülerinnen Maike Sieler und Henrike Weidemann fanden bei einem Experiment für „Jugend forscht” heraus, dass sich neben überreifen Weintrauben auch verdünnter Honig als effektiv gegen Wespen erwies. Unverdünnte Marmelade oder reiner Honig wirkten als Ablenkung weniger gut. Sie machen die Tiere aggressiv und lockten auch noch Bienen an.

Lieber nicht: Mit süßem Saft oder Bier gefüllte Wespenfallen aufstellen. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert.

Erste Hilfe bei einem Wespenstich:


Erste Hilfe bei einem Wespenstich:

  • Hilfreich ist ein Stück Würfelzucker, der das Gift aus der Wunde zieht. Anschließend mit zwiebelsaft einreiben.
  • Wenn ein Kind gestochen wurde, versuchen Sie vor allem Ruhe zu bewahren, damit zum Schmerz und zum Schrecken nicht auch noch die Angst kommt.
  • Empfehlenswert ist es, den Stich nicht zu kühlen, sondern zu erwärmen – und zwar so so heiß es geht. Beispielsweise mit dem Föhn oder einem heißen Waschlappen. Das Fremdeiweiß, das von der Wespe in den Körper kommt, wird dadurch zerstört, der Schmerz hört auf.
  • Schmerzlindernd wirkt eine antiallergische Salbe wie Fenistil Hydrocort Creme.
  • Schwillt der Stich extrem an, oder befindet er sich an den Augen, im Mundraum oder sogar im Rachen, muss man natürlich sofort einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt für Schockreaktionen wie schneller Puls, Schwindel oder Atemnot.

Bild: Uschi Dreiucker, www.pixelio.de

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